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  1. Zum Beitrag: "Liebe online"  (NR 1)

  2. Zum Beitrag: "Liebe online"  (NR 2)

  3. Zum Beitrag: "Liebe online"  (NR 3)

  4. Zum Betrag "Was ist Denken?

"Liebe online" - Feedback von LWarmeling

<<„Wissenschaftler haben herausgefunden, dass unsere Kommunikation aus folgenden Elementen besteht: Körpersprache 78%, Tonfall 14%, Worte 8%.“>>

Nur 8%? Das erstaunt mich sehr, denn wie nachfolgend zu lesen, sind WORTE allzu oft das Einzige, das zur Verfügung stehen wird, ob nun diese Einschränkung gewollt ist oder nicht. Zunächst einmal steht all das, was sich entwickeln soll oder wird, nur auf diesem schwachen Fundament.

<<Trotzdem kann online Sympathie, Liebe, sogar Erotik zwischen Menschen entstehen, die voneinander nur die Worte kennen, die sie beim Chatten oder in Emails ausgetauscht haben.>>

Wenn es so abläuft, dass beide Seiten eine reale Beziehung aus nur ihnen bekannten Gründen nicht wollen, oder nicht leben dürfen, dann ist es sogar so, dass die Annäherung sehr viel leichter wird, als sie das Auge in Auge je sein kann Es fallen so viele Äußerlichkeiten weg, man ist nur auf das virtuelle Gegenüber fixiert, das kann durchaus enthemmend im Sinne von weniger vorsichtig  wirken. Und schreibt man dann auch noch leidenschaftlich gern, kann durchaus ein Netz gegenseitiger Manipulationen entstehen, das wundervoll ist und absolut nicht gefährlich Ich finde diesen Aspekt hier sehr einleuchtend beschrieben und erzählt.

<<Gleichwohl sind die Worte der entscheidende Bestandteil.>>

Und ob, alles andere fällt hier ja weg. Und wer weiß nicht, welches  Erfolgserlebnis  darin liegen kann, jemanden, den man erreichen möchte, mit der Kraft seiner Worte zu fesseln. J

<<Bleibt es bei der Online-Beziehung, dann hängt ihre Dauer und Intensität allein vom Willen und vom Einfühlungsvermögen beider Partner ab.>>

Und deshalb wäre es sinnvoll, diesen Teil einer Onlinebeziehung sofort zu klären. Wer zu Beginn schon weiß, dass gegenseitiges Öffnen eine gewisse Grenze nicht überschreiten wird, kann sich fallen lassen, ohne jede Befürchtung, seine Worte einmal durch Taten beweisen zu müssen.

Sehr klar und genau beschrieben, was eine Onlineliebe sein kann und was sie auch bleiben sollte. Ein Ausweg aus dem Alltagsfrust, eine Art Fluchtweg aus der eventuell zeitweise unerträglichen Realität, eine Kur für die Seele. Hat mir sehr gut gefallen.....

Gruss  L.Warmeling
http://www.story-ecke.de
www.senioren-stammtisch.de


"Liebe online" - 

Kommentar von Kathrin Siemers zum Feedback von LWarmeling

Nein, eine Online-Beziehung kann sehr viel mehr sein als ein Spiel, und dann ist es wirklich eine heikle Sache. Wer hat die Sprache schon so im Griff, dass er sich sicher sein kann, nicht missverstanden zu werden? Und wie schreibt man eine persönliche Mail an jemand, von dem man eigentlich gar nichts weiß? 

Da ist die Gefahr groß, dem anderen ohne es zu wollen auf die Zehen zu treten, Gemeinsamkeiten vorauszusetzen, wo keine sind, und es ist nie sicher, ob man auf die nächste Mail noch eine Antwort bekommt. 

Wenn es um nichts geht, ist das natürlich nicht so wild. Es gibt aber auch Situationen, wo es um sehr viel geht, und dann kann man fast verrückt werden vor Angst, etwas Falsches zu schreiben. 


"Liebe Online" - 

Antwort von LWarmeling an Kathrin Siemers

<<...wie schreibt man eine persönliche Mail an jemand, von dem man eigentlich gar nichts weiß? >>

Ich ging nicht davon aus, dass so was vorkommt. Wenn man beginnt, persönliche Mails zu schreiben, geht dem *hoffentlich* eine angemessen lange Zeit des gegenseitigen Abtastens und Kennenlernens voraus. Jedenfalls normalerweise. Und je länger man jemanden kennt, desto leichter ist es dann, sich zu öffnen und persönlicher zu werden. Aber auch das geschieht nicht abrupt.

<<Da ist die Gefahr groß, dem Anderen ohne es zu wollen auf die Zehen zu treten, Gemeinsamkeiten vorauszusetzen, wo keine sind, und es ist nie sicher, ob man auf die nächste Mail noch eine Antwort bekommt. >>

Das kann doch aber nur vorkommen, wenn man etwas überstürzt. Ansonsten ergibt sich die Antwort aus dem, was man zuvor über den virtuellen Partner gelesen hat.

Wer mit der Tür ins Haus fällt, ohne abzuwarten, ob die Gefühle gegenseitig sind, verkürzt  zudem auch diese wunderschöne Zeit des gegenseitigen Kennenlernens und beraubt sich selber einer Phase, die zumeist schöner sein kann, als das was noch kommen wird.

Was  *das Spiel* betrifft, kommt es natürlich darauf an, was beide Beteiligten vorhaben. Bei völliger Klarheit der gegenseitigen Absichten, ist es ein Spiel und wird es auch bleiben, ohne an Ehrlichkeit einzubüßen, eben nur mit dem Wissen, umsetzen in die Realität kann man es nicht.

Sind beide Seiten ungebunden, kann alles daraus werden.


Zum Beitrag: "Was ist Denken"

Erzähl-Club-Vorbemerkung: 
Hier wird  eine ausführliche Stellungnahme zu dem Essay von Gerold Zens veröffentlicht, die ursprünglich an das Forum gepostet worden war. (Das Forum ist beendet worden, weil die Einträge aus nicht erkennbaren Gründen völlig durcheinander geraten waren!)

Lieselore Warmeling:

Es ist sicher leicht, zu einer Story ein Feedback zu liefern, die einem gefallen hat. Aber wie ist das mit einem Essay dieser Kategorie?

Ich habe den Text des Autors stehen gelassen und durch ein *snip* gekennzeichnet, wenn ich dazu etwas sagen wollte. Hoffentlich wurde es verständlich, lang ist es auf alle Fälle.

Versteht man den Verfasser? Ist man gänzlich anderer Ansicht? Aber....soll man es nicht trotzdem versuchen?

Was wird das dann, eine Diskussion? Na prima, was besseres könnte uns doch an diesem Ort gar nicht passieren. Vielleicht fetzen wir uns sogar, mal sehen:-))

Was ist Denken?

Von Gerold Zens

Die Attraktion der Gedanken

Stellt man sich die Frage, was ist eigentlich das Denken, dann kommt man zu dem logischen Schluss: Denken ist die Suche nach einem Ziel, nach neuem Wissen. So, wie das gesamte Universum aus Gegensätzen aufgebaut ist, findet man auch Gegensätze im Denken. Da sind nun zwei Personen die sagen beide: Meine Gedanken kreisen ständig um das Problem X. So ist sicher das Problem X der Hauptgedanke, der für beide Personen der gleiche ist, doch die Denkweise der beiden mag in absolutem Gegensatz zueinander stehen.

So treibt das gegensätzliche Denken die beiden auseinander, denn keiner versteht die Logik des anderen. Man erkenne dadurch, dass unterschiedliches Denken zwei Seelen niemals zusammen bringen kann.

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Hier denke ich, wenn einer des anderen Bedürfnisse kennt (erkennt) wird er auch dessen Denkweise verstehen, obwohl sie konträr zur eigenen steht, weil die eigenen Bedürfnisse eben andere sind.

Doch da ist immer noch der gemeinsame Gedanke, das Problem X! Untersuchen wir X, dann finden wir dieses Problem wiederum bestehend aus vielen Gegensätzen, darunter gibt es eben auch eine Vorderseite und eine Rückseite, eine gute Seite und eine böse Seite. Rücken wir das Problem ins Zentrum und lassen die beiden darauf zugehen, dann sehen wir, dass beide sich vorsichtig herantasten, jeder nach seiner Art des Gedankenganges.

Wie unsere Testpersonen gegensätzliche Gedanken haben, werden auch ihre Charaktereigenschaften im Schnitt gegensätzlich sein, weil diese wiederum bestimmt werden von ihren Gedankenzügen. Bedeutend, dass die eine Person eine gute Seele sein wird, die andere eine böse, wenn ich zur Vereinfachung der Erklärung ausschließlich Extremwerte nehmen darf. Weil gegensätzliche Gedanken die Seelen auseinander treiben, muss eine Gleichheit in den Gedanken die Seelen zusammenführen.

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Vernachlässigst Du hier nicht die Faszination, die darin liegt, dass der andere Mensch eben deswegen geliebt oder auch nur anerkannt sein wird, weil er anders ist? Gleichklang der Seelen ist etwas sehr schönes, aber es kann auch zutiefst frustrieren, weil aus der Richtung dann keine neuen Denkanstöße mehr kommen werden. Es könnte sogar dazu führen, dass der Gedankenaustausch verflacht, weil man die Gedanken des anderen ja schon kennt, es sind die eigenen.

Kennt man als neutraler Beobachter die gute und die böse Seite von Problem X, dann ist es möglich vorherzusagen, dass die gute Seele die gute Seite von X wählen wird, die böse Seele die böse Seite von X, denn nur die Gleichheit in den Gedanken vereinigt. So sind die beiden gegensätzlichen Personen in ein und demselben Ziel wieder zusammengekommen und doch sind sie getrennt, denn einer steht vor dem Ziel, der andere dahinter. Bedeutend, auch ein gemeinsames Ziel wird unterschiedliche Gedanken nicht zusammenbringen. Gleichheit der Gedanken und damit ein Zusammenkommen der Personen käme nur dann in Betracht, wenn sich beide gleichzeitig für die andere Seite des Problems X interessierten.

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Das würde voraussetzen, dass einer der beiden n u r GUT und einer n u r Böse ist. Das aber ist unmöglich, jeder hat seine Vor-und Nachteile, und ebensowenig wie es einen bösartigen Charakter ohne jede helle Seite gibt, gibt es einen guten Charakter ohne gewisse dunkle Bereiche. Logischerweise müsste also von den beiden zumindest jeder den anderen verstehen können, obwohl dann jeder für sich den anderen Weg wählen wird, weil eben eine der beiden Veranlagungen überwiegt.

Die Ursache des Denkens

Eine Redensart des Menschen ist es zu sagen, die Gedanken kreisen, obwohl bis heute kein Wissenschaftler diese Aussage bestätigte. Tatsache ist, dass Denken Bewegung erfordert. Durch das Denken will man lernen und lernen kann man nur, indem man sich von Ort zu Ort begibt und neue Beobachtungen macht. Wären wir aufmerksam und unseres Körpers voll bewusst, dann könnten wir erkennen, dass wir mit jeder Bewegung lernen, denn keine Bewegung ist genau gleich einer anderen, die wir jemals zuvor getan haben, oder jemals wieder tun werden. Wie ist es doch überheblich, wenn der Mensch behauptet, er sei das einzige denkende Wesen auf dieser Erde.

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Lassen wir hier ein kleines Grinsen zu? Dann wäre zu erwähnen, dass ich auf die Geistwesen im Jenseits nicht gekommen wäre, denn ich bin Tierhalterin, weiß also, dass Tiere sehr wohl denken.

Lassen wir vorläufig das Denken der Geistwesen im Jenseits beiseite, dann ist es absolut richtig zu sagen, dass alles denkt, was sich bewegt. Nehmen wir unseren Körper als Beispiel. Bringen wir unseren Körper ins Wasser, dann hat der Körper gelernt, er wird im Wasser nass und unterkühlt. Das weiß unser Körper auch ohne dass uns dies bewusst wird. Der Körper könnte die neue Temperatur akzeptieren und sie weiterhin halten, bis eben ein neuer Wert eintrifft.

Nein, sobald wir aus dem Wasser kommen, wird die Temperatur nachgeregelt. Verbrennen wir uns am Feuer, setzt ganz von selbst der Heilungsprozess ein. Schauen wir ins Universum, dort weiß jeder galaktischer Körper, wie er sich aus dem Urnebel gebildet hat. All das Wissen ist in jeder Materie enthalten und unsere Geologen können Teile dieses Wissens aus den alten Gesteinen herauslesen. Wissen entsteht durch lernen, man lernt durch Denken, das Denken benötigt Bewegung und Bewegung bringt neues Wissen. So ist die Ursache des Denkens alles das, was eine Bewegung veranlasst.

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Bist Du sicher? Damit meine ich, es gibt durchaus Lernfähigkeit und Wissenserweiterung, ohne dass man die Quellen aufsucht. Bewegungsfaule Menschen lassen sich diese Quellen erschließen, ohne einen Schritt zu tun. Ich denke in diesem Zusammenhang an Prof. Stephen W. Hawking, der keine der Bewegungen, die zur Erlangung seines Wissens notwendig gewesen wären, je selbst hat ausführen können. Was sich da bewegt hat, war also nicht der Körper, der dazu nicht in der Lage war, denn er ist vom Kopf abwärts gelähmt. Das hat ihn aber nicht gehindert, seine Thesen vom Ursprung des Universums zu erarbeiten und zu veröffentlichen. Deshalb denke ich, der Körper ist zweitrangig und in seinem Fall auch gar nicht lernfähig, weil empfindungslos. Daraus ergibt sich also, der Ursprung jeglicher Reaktion ist das Gehirn und das kommt durchaus ohne den äußeren Bewegungsdrang aus.

Es sei denn, Du meinst mit Bewegung weniger eine körperliche, als eine geistige Bewegung. Die kann aber dann allein für sich bestehen, die körperliche zu vollziehen ist nicht notwendig.

 

Das gegensätzliche Denken

Denken ist Bewegung und um eine Bewegung zu definieren, benötigt man eine Referenz. So ist es möglich, sich in Bezug auf einen Referenzpunkt schnell, oder langsam zu bewegen. Natürlich beeinflusst die Geschwindigkeit der Bewegung die Menge des Lernvolumens. Man stelle sich vor, man fährt mit der Eisenbahn im Schrittempo, dann hat man die Möglichkeit, mit der Fahrtrichtung zu laufen, oder dagegen. Mit der Fahrtrichtung zu laufen bedeutet sich schneller zu bewegen als der Zug fährt. Also ist das Denken intensiver, das Lernen schneller, weil meine Geschwindigkeit hoch ist in Bezug auf die übrige Umwelt.

Laufe ich gegen die Fahrtrichtung, so ist es möglich, meine relative Geschwindigkeit zur übrigen Umwelt auf Null abzusenken. Alles wäre erheblich langsamer, das Denken, wie das Lernen. Der Zug ist wie zu Beginn das Problem X der beiden Personen. Die Fahrtrichtung des Zuges ist das Ziel und ist für beide gleich. Die Person, die in Fahrtrichtung gelaufen ist, war schneller am Ziel, hat eine ganze Zuglänge mehr gesehen und war vorausblickend. Die Person, die gegen die Fahrtrichtung lief, verpasste eine Zuglänge und lernte nur das, was sie bereits passiert hatte, sie blickt in die Vergangenheit.

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Hier komme ich dann nicht mit, das ist mir zu abstrakt. Wenn ich gegen die Fahrtrichtung laufe, dann komme ich doch überhaupt nicht an das Ziel. Was dann bedeuten würde, ich kann die Erfahrungen Desjenigen, der mit der Fahrtrichtung gelaufen ist, niemals einholen, auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht.

Versuchen wir jetzt, dieses Beispiel auf die Rotation der Gedanken zu übertragen. Da steht nun ein Mensch auf einer Welt, die sich dreht, gegen den Uhrzeigersinn, so dass der Tag im Osten erwacht. Die Rotation der Erde ist die Referenz der Geschwindigkeit zur Rotation des Geistes. Die maximale Differenzgeschwindigkeit wird dann erreicht, wenn der Geist, oder die Gedanken des Menschen sich mit dem Uhrzeigersinn bewegen. So findet ein beschleunigtes Denken statt, was das Lernvermögen und somit die Aufnahme von Wissen steigert. Rotiert der Geist in gleicher Richtung wie seine Referenz, so ist das Denkvermögen logischer Weise verlangsamt, das Denken verkümmert, das Lernen verzögert.

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Das ist eine Theorie oder? Ich frage, weil Du im letzten Satz sagst * so ist das Denken logischerweise verlangsamt* Das klingt dann, als berichtest Du über eine anerkannte wissenschaftliche Tatsache. Ist dem so???

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Leider ist dem Menschen nicht bewusst, in welche Richtung sich seine Gedanken bewegen. Dafür ist es um so einfacher, dies herauszufinden. Man mache sich die Mühe und vollführe einen Kopfstand. Viele werden erleben, dass auf diese Weise das Denkvermögen erheblich gesteigert wird, andere werden spüren, dass ihr Denkvermögen nachlässt. Was geschieht hier? Drehen wir unseren Körper um, dann ändern wir die Drehrichtung des Geistes zur Referenz, der Erde. Das gleiche geschieht, wenn wir den Äquator überschreiten. So ist es absolut sinnvoll, wenn ein erfolgloser Mensch auf die andere Halbseite der Erde auswandert, um erfolgreich zu sein.

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Also hier wird's lustig :-)) Das meinst Du doch nicht wirklich? Denn es würde ja de facto bedeuten, dass auf einer Seite der Erde die Erfolgreichen und auf der anderen die Versager wohnen würden. Und, es würde bedeuten, dass jemand, der die körperliche Fähigkeit hat, auf dem Kopf stehen zu können, seinen trägen Gedankenfluss in Schwung bringen kann. Auch zu bezweifeln, ich kenne eine Menge Leute, die stundenlang auf dem Kopf stehen können, aber wenn sie wieder auf ihren Füßen stehen, sind es allenfalls Yogaanhänger, Intelligenz nicht messbar :-))

Doch nicht nur das Denken wird beeinflusst. Gelegentlich hört man die Aussage, jemand soll umdenken. Gemeint ist dabei, dass etwas am Charakter einer Person nicht tragbar ist, seine Gedanken mögen sich entgegengesetzt bewegen, damit sich seine Gesinnung ändert. Es geschieht, dass sich der gesamte Charakter einer Person ändern kann, wenn er lange genug diesem Einfluss der Beschleunigung ausgesetzt ist. Mit dem Geist gesundet dann der gesamte Körper, aus einem Vielfrass wird ein Hungerkünstler, alles wandelt sich in den Gegensatz. Der Gegensatz davon ist natürlich immer offen, denn das gesamte Universum ist ein System der Gegensätze und Ganzheiten. Anerkennt man die Tatsache des Denkens und folglich des Lernens nicht nur für den Menschen und seinen Geist, sondern ebenso für jede Art von Materie folglich ihrer Bewegung, so ist es möglich, die Entwicklung des gesamten Kosmos vom absoluten Nichts bis zur höchsten Intelligenz hin zu verfolgen. So liegt diese Beschreibung im Einklang mit den Aussagen Buddhas, der jeden Schöpfergott leugnet.

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OHA.. kommen wir jetzt auf die Grundtendenz? Buddhismus? Dann muss ich passen, darüber weiß ich zu wenig.

Was ist ein Gedanke?

Ein Gedanke ist eigentlich nichts anderes, als ein Bild. Aus einer Emotion heraus kommen wir zu Überlegungen. Die dabei entstehenden Gedanken veranschaulichen wir uns in geistigen Bildern. Es sind Phantome, die mit der Realität in dieser Form nichts gemeinsam haben. Das Bewusstsein ist das Fundament der Realität. So ist es von höchster Wichtigkeit, bewusst zu denken und bewusst zu handeln. Wird das Bewusstsein vernachlässigt, entfernt man sich mehr und mehr von der Realität, Wahrheit und Lüge sind nicht mehr zu unterscheiden. Meist endet dies in einem bösen Erwachen, denn andere, die dies erkennen, werden ihre Vorteile daraus ziehen. Ein Träumer öffnet jedem Betrüger Tür und Tor.

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Voll einverstanden, obwohl *Träume* ob wach oder schlafend, ungeheuer wichtig sind, sollte man sie tunlichst nicht auf den Alltag ausdehnen.

Gedanken sind Bilder und Bilder haben eine Substanz, die Materie. Wissenschaftler haben bereits vor langer Zeit nachgewiesen, dass Gedanken Materie schaffen. Folglich ist es richtig zu sagen, dass alles das, was schneller ist als Licht, ein Gedanke sein muss, dass selbst der langsamste Gedanke schneller ist als Licht. Fassen wir das bisher gelernte zusammen, dann kommt das Erkennen, dass der Gedanke eine fürchterliche Waffe sein kann. Schneller als das Licht schlägt geballte Materie in ihr Ziel ein und zerstört genau das, was der Gedanke beinhaltet, denn der Gedanke findet immer sein Ziel, auch wenn dieses sich bewegt, der Gedanke ist immer schneller, da gibt es kein Entrinnen. Wer eine Begabung für hohe Konzentration besitzt, der kann erfolgreich diese Waffe testen. Konzentriere man sich auf eine Stubenfliege und lasse sie gedanklich aufglühen und brennen. Je schneller sie wegfliegt, um so besser war die Konzentration. Hat man ein hohes Maß erreicht, dann ist man sogar imstande, am Himmel eigene Wolkenbilder zu erdenken und so die Gedanken sichtbar zu machen. Es ist schwierig, aber es funktioniert bei günstiger Witterung. Nichts anderes geschieht auch bei einer gewöhnlichen Gedankenübertragung. Das Medium bekommt mit einem Gedanken ein Bild projiziert, das dieses dann als Gedanken- oder Traumbild wieder erkennt.

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Hier werde ich hellwach, meine mystische Seele schlägt Purzelbäume, oder sollte ich sagen, sie steht gerade auf dem Kopf???

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Doch nicht unbedingt ist es erforderlich, dass ein Gedanke Materie erzeugt. Dies verbietet schon das Gesetz der Gegensätzlichkeit von allem was ist. Vor etlichen Jahren war ich beruflich in Indonesien tätig. Dort lernte ich einiges über die Mythologie dieses Landes. So erinnere ich mich gerne einer Begegnung mit Ajuna. Er ist ein großer Fürst und Feldherr gewesen.

Der Sage nach ist er nach seinem Tod auf Garuda ins Nirvana geflogen. Ich versuchte, eine geistige Verbindung zu ihm zu bekommen, was mir dann auch in der zweiten Nacht gelang. Ich sah ihn mit seinen engsten Vertrauten kommen und dann sprach er mich an. Wollen mal sehen, was du drauf hast, sagte er und formte mit seinen Händen eine Kugel aus Nichts. Er holte zum Wurf weit aus, aber seine Hand war leer, das konnte ich deutlich sehen. Dann plötzlich spürte ich einen harten Schlag. Das komprimierte Nichts hatte mich voll erwischt.

Damals war mir noch nicht klar, dass ich einen Krieger gerufen hatte, doch später wurden wir dann Freunde. Mittlerweile bin ich wieder einige Jahre in Deutschland. Trotzdem Indonesien auf der anderen Seite des Globus liegt und zudem auf der anderen Erdhälfte, ist es kein Problem, dort einen Geist nur durch einen Gedanken anzusprechen. Seine Stimme ist um vieles leiser, als wenn er neben mir stünde, doch die Verbindung klappt immer. Ein Gedanke findet immer sein Ziel, weil es die Gleichheit des Gedankens mit seinem Bild befielt. Das Bild enthält den gleichen Gedanken, wie der Gedanke, der das Bild sendet. Gleichheit in den Gedanken ist attraktiv.

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Frage Warum ist es so wichtig, diesen Ablauf auf Tote zu beziehen, wie sind die Erfahrungen mit Lebenden? Das wäre doch ungleich interessanter. Zu beeinflussen, das kann ja auch *Macht ausüben* bedeuten. Wie sieht es da mit Missbrauch aus?

Das Denken des Geistes

Das Denken des Geistes erfolgt auf einer anderen Ebene, als das des Bewusstseins, schon alleine deshalb, weil der Geist im Jenseits ein anderes Erkennen hat, bedeutend, dass er alle Dinge anders sieht, als das Bewusstsein dies tut. So müssen wir den Menschen aufteilen in zwei Gestalten des Gegensatzes. Das ist zum einen der Körper im Diesseits, der das Bewusstsein darstellt, zum anderen der Geist im Jenseits.

Die Problematik beginnt in der Gegensätzlichkeit der Dimensionen. Wie der Mensch in seiner Dimension eben nur seine Materie, sprich seine Dimension sehen kann, ist der reine Geist im Jenseits mit sämtlichen Dimensionen konfrontiert. Er muss sich zurechtfinden in einem ineinander verschachtelten fraktalen Gebilde, das Vergangenheit, Gegenwart, Zukunftsvisionen und Wunschträume, die Realität und die Fraktalität der Materie selbst, gleichzeitig beinhaltet. Überlegen wir uns: Was würde jeder einzelne von uns Menschen tun, wenn wir daraus die Wahl hätten? Selbstverständlich würden wir auf die Realität pfeifen und uns dahin begeben, wo es uns behagt.

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Das kann ich für mich genau beantworten, es wird aber schon aus meiner vorstehenden Frage ersichtlich. Ich bin ein zutiefst diesseitiger Mensch, die Realität gefällt mir aber ebenso wenig, wie anderen Leuten, also würde ich was tun? Liegt auf der Hand, ich würde die Realität meinen Wünschen entsprechend zu verändern suchen. Wäre dazu die Macht des Geistes nötig, würde ich sie trainieren um sie diesseitig anzuwenden. Erschreckend? Na klar, so sind die Diesseitigen eben :-) Sie würden, so sie die Macht der geistigen Beeinflussung erlangen könnten, manipulieren was das Zeug hält. Mit dem Jenseits haben wie erst mal nichts am Hut. Da weisen wir jedem seine Ebene zu, in der er gefälligst zu bleiben hat. Was bedeutet...Ajuna hat auf seiner Ebene zu bleiben, weil der Diesseitige von ihm keinerlei Einsichten erwartet, die ihn im Diesseits befähigen würden, seine Macht auszuüben.

Entschuldige, ich fantasiere jetzt, aber das tust Du ja auch :-))

Genauso wird dies auch im Jenseits vollzogen, mit der Einschränkung, dass eben solche, die die Macht besitzen, andere unterdrücken und sie in andere Bereiche zwingen. Die Realität wird von dort jedoch nur extrem selten erkannt. Wir sehen das aus unseren Träumen. Kaum einer hat in irgend einem Traum daran gedacht, dass sein Körper, also sein Bewußtsein ausgeschaltet ist. In diesem Sinne ist es auch unlogisch zu denken: Ich spaziere hier im Sonnenschein an einem herrlichen Sandstrand, aber eigentlich ist es Mitternacht und ich liege zu Hause im Bett und schlafe! Dessen nicht genug.

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Das Denken ist eine Struktur aus unzähligen Bildern, die sich für eine Seele in der Hauptsache von ihrem Ursprung an, bis in die Zukunft reichen. Sucht jetzt die Seele eine Antwort auf eine Frage, dann wird immer ein Zeitsprung notwendig sein. Ist die Frage ungenau, oder falsch gestellt, trifft der Gedanke auf ein verfälschtes, oder ein ganz falsches Ergebnis im Gedankenbild. Das Jenseits ist ein wahres Labyrinth aus Gedankenstrukturen und es bedarf stets genauester Prüfung, um zu wissen, dass man sich im richtigen Raum befindet.

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Irren auch dann noch möglich....oder? Beziehst Du dabei ein, dass Dein ganzes Gedankengebäude auf einem Irrtum beruhen könnte? Ist sage nicht, dass es so ist, dazu müsste ich das alles Zeile für Zeile hinterfragen, nein, ich frage nur, ob Du die Möglichkeit einbeziehst?

Die Unsterblichkeit der Seele

Die Seele ist unsterblich, weil entweder sie sich immer bewegt, oder ihr Umfeld bewegt sich. Bewegung ist gleich einem Gedanken, ein Gedanke schafft Materie und Materie besitzt einen Körper. Seinen Körper ständig bewegen, dem Geist fortwährend neue Eindrücke verschaffen erhält den Organismus jung. Wie kommt dies zustande? Manch einer hatte sicher schon die Beobachtung im Traum, dass er selbst manchmal alt erscheint und manchmal jung.

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Ja, aber auch da gibt es Gegenbeispiele. Sind Dir noch niemals Menschen aufgefallen, die in sich ruhen. Es sieht so aus, als sei das so, in Wahrheit aber sind sie leer bis zur Neige, sie denken gar nicht, sie existieren nur. Und das sind zumeist auch Diejenigen, denen die Zeit zumeist nichts anzuhaben scheint. Sie wirken irgendwie *unverbraucht*. Könnte es daher nicht umgekehrt sein, dass also reger Gedankengang und intensive Beschäftigung mit den geistigen Ressourcen eine Art Abnutzungsprozess in Gang setzt. Der Geist zwar gewinnt, aber der Körper schneller verfällt?

Wenn ein Mensch geboren wird, so ist dies der Ursprung seines Körpers und seines Bewusstseins. Einen Ursprung zu erleben ist eine neue Sache, eine neue Erfahrung, ein neues Wissen. Körper, Seele und Bewusstsein lernen stets aus dem Ursprung heraus. Alles was aus einem Ursprung erwächst, ist jung. Wird auf irgend eine Weise eine neue Erfahrung gemacht, bedeutet dies neues Lernen eines neuen Wissens.

Alle solche Ereignisse des Lernens bedeuten, dass kontinuierlich neue Ursprünge entstehen, die ausreichen, den Alterungsprozess rückgängig zu machen. Das hat nicht nur Gültigkeit für die Transzendenz, sondern auch für die reale Welt. Lernt man zum Beispiel ein Gedicht, so wird das Gehirn den Text speichern, wir nennen das Zurückrufen dieses erlernten Textes Erinnerung.

Nach einiger Zeit aber wird diese Erinnerung verblassen. Warum? Es sind die Gedanken, die diesen gespeicherten Text vernachlässigt haben. Der Text erfährt keine Bewegung mehr. Er selbst kann sich nicht bewegen, und sein Umfeld, sprich Gedanken, bewegen sich auch nicht um ihn. So wird er müde, er altert und stirbt. Wir nennen das Vergessen. Jedes Zurückdenken an dieses Gedicht wird dem Text neue Jugend verschaffen und genau so verhält es sich mit Körper, Geist und Seele.

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Das sah ich immer so, dass der Geist...nein, nennen wir es bei seinem organischen Namen, dass also das Gehirn eine Schutzfunktion hat. Diese befähigt es, zu erkennen, wann ein *erinnern* sinnvoll und wann zu vernachlässigen ist. Das bedeutet, es entscheidet aufgrund seiner Fähigkeiten, welches neue Wissen den Vorrang hat, weil es vielleicht zur Arterhaltung dient, oder auch nur Ballast wäre. Und dann entscheidet es, raus damit, bevor die Ganglien den Wust der Informationen durcheinanderbringen, weil Mensch nicht gelernt hat, mit dem ungenutzten Teil seines Gehirns umzugehen. Denn dass da noch allerlei zu erweitern wäre, wissen wir ja. Aber Deine These ist so neu, (für mich) dass man sie sich vielleicht merken sollte. Mal sehen, wie lange mein Gehirn das zulässt, denn es ist höchst eigenständig und zuweilen von mir absolut nicht zu beeinflussen:-)

Heilung des Körpers durch Denken

Erkrankt ein Körper, dann ist die Ursache fast immer beim Menschen selbst zu suchen. Sein Fehlverhalten wirkt sich jedoch nicht auf seinen Körper selbst aus. Ein erkrankter Mensch hat durch sein falsches Gedankenbild die Umwelt seiner anderen Dimension so stark gestört, oder verändert, dass diese nun aggressiv auf seinen Körper im Diesseits einwirkt.

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Das unterstützt die Idee, dass es keine Krankheiten gibt, sondern nur Fehlverhalten. Das ist mir zu einfach, denn wir wissen ja auch, dass zu bestimmten Krankheiten eine gewisse genetische Disposition gehört, das würde dann ja heißen, schon meine Vorfahren haben sich fehlverhalten und so büße ich denn bis ins dritte oder vierte Glied, ohne die Chance das je ändern zu können. Zweifel müssen erlaubt sein.

 

So mag ein Mensch in dieser Welt von angesehenen und wohlhabenden Personen umgeben sein, könnte man aber seine jenseitige Welt sehen, dann würde man erschrecken über das Gesindel, das sich bei ihm eingenistet hat. Treffend wäre da der Ausspruch: Sage mir, was du denkst und ich sage dir, wer bei dir ist. Solch schlechte Gesellen des Jenseits können einem Körper böse zusetzen.

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Verflixt...und da ich die Bagage nicht ausmachen kann, bin ich verloren? Umdenken? Lohnt sich das noch?

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Die Krankheitsbilder reichen von der einfachen Akne zum Zahnverfall, vom Knochenschwund bis hin zur Alzheimer Krankheit. Die Dimension, in der der Mensch existiert, ist so zu sagen die Basis von allem was ist. Im Gesamtbild ist diese Dimension die reale Gegenwart. Im Gegensatz dazu kann ich sagen: Ich denke an einen Ort, an dem ich gestern gewesen bin. So setze ich meine Gedanken auf einen anderen Zeitabschnitt, und für meine Gedanken ist jener Zeitabschnitt dann die Gegenwart.

Allerdings ist dies eine irreale Gegenwart, weil die Gedanken sich außerhalb des Ursprunges der Realität befinden. Ein großes Gesindel hat einen ebenso großen Hunger. Weil eben alle Nahrung für das Jenseits aus der realen Gegenwart kommt, schmarotzt wohl der größte Teil der jenseitigen Existenzen an den Wirtskörpern, den Menschen und allem anderen, was hier zu wachsen und gedeihen versucht. Dabei werden beim Menschen aus allen Teilen des Körpers Säfte und Mineralstoffe abgesaugt.

Ist der Mensch im Einklang mit dem Jenseits, dann werden diese Dinge durch normales Essen und Trinken wieder ersetzt. Ist der Abbau durch das Jenseits aber so hoch, dass man von Raubbau sprechen muss, dass das Gehirn des Menschen ausgeblutet wird, dann mag es sein, dass die normale Nahrungsaufnahme des Menschen nicht mehr ausreicht, um eine Zerstörung zu bremsen. Der natürlichste Weg zur Heilung wäre ein radikales Umdenken, ein ganz bewusst anderes Leben führen, die Gewohnheiten ändern, sein Charakterbild ändern.

Doch das ist dem heutigen Menschen zu aufwendig und zu langwierig, viele würden dabei schon bald aufgeben, weil es ihnen am nötigen Willen fehlt. So greift man lieber zur chemischen Keule, als dass man die Gedanken als Waffe einsetzt. Wer erkrankt und legt sich jammernd ins Bett, der wird im Jenseits gnadenlos ausgelacht und weiter ausgebeutet.

Gegen jede Krankheit sollte man vorgehen, als würde man auf der Straße offen angegriffen. Verweigere denen im Jenseits für einige Tage die Nahrung, ergreife die Krankheit mit den Gedanken, fessle sie und brenne sie aus mit aller Konzentration der Gedanken, die möglich ist.

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Du weißt, dass Du mit diesem letzten Absatz in die perfekte Esoterik abdriftest? Aber, es ist auch teuflisch geschickt, jeder der den WEG, welcher das auch immer sein wird, nicht gehen will, oder nicht gehen kann, wird damit automatisch zum Schuldigen, denn, er könnte es ja anders haben, er ist nur zu schwach.

Das ist ja letztlich dann nichts anderes als es alle bisherigen Weltreligionen auch praktizieren. Wenn Du nicht dies oder das tust oder lässt, wird alles, was Dir widerfährt Deine eigene Schuld sein. Das kenne ich schon seit meiner Konfirmandenzeit, und die ist lange her. Lange genug, um mit 66 endlich zu wissen, es gibt keinen lebenden Menschen mehr, der es schaffen würde, mir Schuldgefühle einzureden, weder durch die Vorder- noch durch die Hintertür.

Das war nicht Deine Absicht? Na wunderbar, dies hier ist ja auch nur ein etwas langes Feedback und das bedeutet immerhin, ich habe mit Interesse gelesen.


Hier werden weitere Meinungsäußerungen zu den Essays veröffentlicht, sobald sie eintreffen!


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