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Zu "Schlafmünzen"

Von Fiona Brandt

Hallo Fiona,

ich habe deine Kurzgeschichte mit den Münzen gelesen, finde ist gut erzählt, und wenn es aus deinem Leben etwas wieder spiegeln sollte, hoffe ich doch, dass du nicht mehr "seine" Alde (?) bist, vor allem, da er nach der Geschichtenaussage "Sammler" geworden ist. stimmt jedenfalls nachdenklich.

Liebe Grüße Steffi (etwas über mich falls mal mögen solltest auch unter: www.sternlicht.de )

Hallo Fiona,

Dein Text hat mir sehr gefallen. Ich vermisse nur, dass Du diesem Typen
zum Schluss vielleicht mal zeigst, wo der Maurer das Loch gelassen
hat. Und nicht einfach resignierst und alles hinnimmst. Ich weiß
natürlich nicht, ob es diesen Typen wirklich gibt oder er erfunden wurde, aber
nach meiner Erfahrung wird es ihn schon gegeben haben. Und Du hast ihn
geliebt oder tust es noch.

Dein Text war sehr echt und sehr ehrlich und jede Frau wird nachempfinden können, wie es Dir dabei ging. Naja, die meisten jedenfalls.

Mach weiter so. Liebe Grüße, bibi

bibi@nord-com.net

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Zu "Morgen gehen wir raus"

Von Klaus Heidinger - K.Heidinger@gmx.de

ist ein schöne und tief anrührende Kurzgeschichte. Der Jaguar als Metapher für den menschlichen Freund drückt all jene Schwierigkeiten aus, die es in Beziehungen unter Menschen geben kann. Man möchte den anderen so gern als Freund und such in ihm nach etwas Vertrautem, nach Zuwendung, Wärme und Sicherheit, weil man sich selbst als so fremd in der Welt empfindet. Manchmal findet man diesen Bezug zum anderen auch, aber gleichzeitig bleibt er einem fremd und macht einem Angst. Die Versuchung, ihn zu zähmen, ihn abzurichten, wie man es sich wünscht, dass er sei, ist groß. Und die Gesellschaft macht diesen "Zähmungs"-Vorgang ja ständig mit uns, weil sie keine Außenseiter will, keine Menschen, die allzusehr von der Norm abweichen.

"Seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt", hat Günter Eich einmal geschrieben - das trifft auch für diese Geschichte zu.
Gleichzeitig bleibt aber für jeden das Gefühl der Verlorenheit und Einsamkeit in dieser Welt und in dieser Gesellschaft. Es wird nichts anderes geben ! Wer etwas anderes glaubt, der belügt sich selbst.
Ob überhaupt ein Aufbruch in eine bessere Welt möglich ist, wie es der letzte Satz "Morgen gehen wir raus" suggeriert, muß freilich fraglich bleiben.
Bravo, Kathrin, eine sehr schöne und zutreffende Geschichte !

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