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Die Nachbarin

 Von Michaela Stadelmann

Michael füllte gerade Espressopulver in den Becher des Stövchens, als es läutete. Seine Hand stoppte mitten in der Luft, Hilfe suchend blickte er zu Andrea hinüber.

Das Radio, gerade noch mit moderaten 30 dB(A) vor sich hin dudelnd, dröhnte plötzlich viel zu laut durch die Wohnung.

„Wir hätten Teppichboden verlegen sollen,” zischte Andrea. Schweißperlen schimmerten auf ihrer Oberlippe. Ärger und Anspannung ließen Michael die Backenzähne zusammen beißen. Lea seufzte ein nervenzerreißend geräuschvolles Babyseufzen. Michael und Andrea starrten sich an.

Ihr kurzes Nicken ließ Michael sich geräuschlos von seinem Stuhl erheben. Dumm nur, dass dieser ausgerechnet jetzt höllisch knackte. Andrea verdrehte die Augen. „Oooooh,” erklang Leas fröhlicher Kommentar.

Behende wie ein Einbrecher in der eigenen Wohnung schlich Michael auf Zehenspitzen in seinen quietschenden Hausschuhen zur Tür, schielte durch den Spion. Unten dem Laminat knarrte das Parkett. Mit der gleichen Behendigkeit und mit eben solchen quiekenden Schuhen kehrte Michael an den Frühstückstisch in der Essecke zurück. „Die Nachbarin”, hauchte er fast unhörbar. „Soll ich aufmachen?”

Alle drei hielten den Atem an.

Andreas Gesichtsausdruck verhärtete sich. Das scharfe „Nein” lag ihr auf der Zunge, doch hätte sie sie durch die spontane Lautäußerung nur verraten. „Weiß ich nicht”, presste sie statt dessen hervor. „Entscheide du, was du für richtig hältst.”

„Ich weiß doch auch nicht”, zischte Michael zurück.

Schweigen.

Lea knallte ihren Holzring auf die Tischplatte. Beide fuhren zusammen. Rasch schob Andrea ein Spucktuch hin, um Leas Schläge zu dämpfen. „Nicht so laut, Schatz”, säuselte sie ihr sanft ins Ohr, „sonst weckst du den Käse im Kühlschrank”.

So ein Blödsinn, dachte Lea. Sie wollen nicht, dass die Nachbarin uns hört! Mit einem fröhlichen „Rrrraufuuu!” rumste sie den Ring neben das Spucktuch. Michael zuckte zusammen.

„Was machen wir denn jetzt?” fragte er leise.

„Keine Ahnung”. Schroff zuckte Andrea mit den Schultern. „Mach auf.”

„Aber ich bin noch nicht angezogen!” Empört deutete Michael auf seinen Trainingsanzug.

„Und ich kann auch nicht,” sagte Andrea störrisch.

„Warum soll ich dann aufmachen?” fragte Michael beleidigt zurück.

Unbarmherzig und quälend unterbrach die Türglocke ihre Diskussion.

„Dann machen wir eben nicht auf”, sagte Andrea halblaut.

„Aber die Nachbarin steht doch vor der Tür!” Verzweifelt deutete Michael zum Eingang.

„Ja dann lass sie doch rein!”

„Gerade hast du noch gesagt -”

„Ich weiß, was ich gerade gesagt habe”, blaffte Andrea. „Mach jetzt auf, sie hat uns bestimmt schon gehört”.

Michael bewegte sich nicht. „Gestern hast du noch gesagt, dass wir sie einfach nicht reinlassen sollen, wenn sie klingelt”, erinnerte er sie.

Andrea fixierte ihn mit einem Blick, den er „feuerspeiender Drache” nannte. Gleich explodiert sie, dachte er. Oder sie geht selbst an die Tür.

Lea machte sich unterdessen über die Krümel auf dem Tisch her.

„Vielleicht braucht sie ja Hilfe”, erwiderte Andrea betont ruhig. „Die Uhr nachstellen oder ihre Frischhaltedose aufmachen”.

„Oder ihr die Nägel schneiden”, überlegte Michael, „wie beim letzten Mal”.

„Dass du das überhaupt gemacht hast! Ich fand das widerlich”. Andrea schüttelte sich.

„Also soll ich jetzt aufmachen?” Michael sprach mit normaler Stimme.

„Ja”, sagte Andrea ergeben. „Mach auf. Vielleicht ist es ja nix Wildes”.

Immer noch verharrte Michael auf seinem Platz. „Vielleicht ist sie ja gar nicht mehr da”, überlegte er.

Es klopfte.

Laut und durchdringend.

Michael und Andrea fuhren zusammen. Lea nutzte die Gelegenheit, um sich den Honiglöffel zu schnappen. Andrea kämpfte ihn gerade noch rechtzeitig zurück, blickte Michael nicht an.

Michael stand auf, straffte sich, schritt lang und gleichmäßig durch den Flur. Schuhreihen zogen an ihm vorbei, Bilder, Mäntel und Jacken. Rhythmisch klangen die Schreie „Vorwärts! Vorwärts!”

Noch ein Blick zurück zum Tisch, die Klinke schon in der Hand, zurück zu den Liebsten. Sie stritten gerade um eine Scheibe Salami.

Helden sterben einsam, dachte er und fühlte sich sehr verlassen. Der letzte Schritt, das große Tor vor dem Abgrund -

Michael spannte die Muskeln an, zog die dunkle Tür auf, verdrängte die Anstrengung durch kräftiges Ausatmen.

Laut rumste die Tür gegen die Wand. Oh, das war zuviel, dachte Lea glucksend und grinste Andrea an, mitten hinein in ihren missbilligenden Blick.

„Hallo”, sagte Michael heiser und versuchte mit einer raschen Bewegung, einerseits die aufgerissene Tapete zu glätten, andererseits die Tür bis auf einen Spalt zu schließen. Es misslang.

„Grüß Gott, ich hab hier eine Kaffeekanne.”

Andrea rollte mit den Augen. Lea hielt inne damit, den Teller vom Tisch zu zerren. Diese Stimme!

Unsicher blickte sie Andrea an, ein klägliches „Mama?” in den Augen.

Michael blickte auf die grauhaarige, gebückt gehende, ausgemergelte Frau hinunter, die aus unerfindlichen Gründen immer Leggins trug, die sie noch dünner erscheinen ließen. „Die haben wir im Betrieb um fünfzehn Mark das Stück bekommen. Ich hab noch drei Stück oben, eine können Sie sicher brauchen”.

Lass sie nicht rein! flehte Andrea in Gedanken.

„Die kostet im Laden 189 Euro, aber wir haben die billiger bekommen, da wäre ich ja blöd gewesen, wenn ich die nicht genommen hätte”.

Was? Michael fühlte sich überrumpelt. Keine Tupperware? Keine Blindenuhr? Nicht mal ein eingerissenes Stück Haut? Sein ganzer Heldenmut verpuffte von einem Augenblick auf den nächsten. Schwach nahm er die dargebotene Kanne entgegen. „Oh, danke”, murmelte und trat einen Schritt zurück.

Seinen folgenschweren Fehler bemerkte er erst, als die Nachbarin - mit einem „H für Hilflos!” im Ausweis - sich geschmeidig an ihm vorbei in die Wohnung schob. „Der Seifert hat uns die Kannen so billig verkauft”, sagte sie da wieder. Zielstrebig hielt sie auf Andrea und Lea zu, die über die Teetasse diskutierten.

Geistesgegenwärtig schob Andrea Baby Lea in den anderen Arm, so dass sie zwischen ihr und der Bedrohung saß. Ihre Muttermiene machte dem Fremdenlächeln Platz, das Michael signalisierte: Wenn ich nicht so gut erzogen wäre, würde ich dir die Kehle durchbeißen!

„Ja, da ist sie ja”, juchzte die Nachbarin. Ihr Gesicht verzog sich zu etwas, das sie wohl für ein liebreizendes Liebe-Tante-Lächeln hielt. In Wirklichkeit fügte sie ihrem eh schon faltigen Gesicht noch einige hundert Runzeln mehr hinzu. „Na, bist ein Lumper, ja? Ein Lumper bist du, ein Lumper!”

Lea durchforstete ihr Hirn nach einer angebrachten Reaktion. Ihre Synapsen begannen für einen kurzen Augenblick zu glühen, lieferten jedoch kein Ergebnis. Mit offenem Mund starrte sie auf die alte Frau, die immer wieder die gleiche Wortkombination wiederholte und dabei auf und ab wackelte wie eines ihrer Spielzeuge, wenn sie es mit einer Hand lässig herum schwenkte.

Andrea überlegte, ob sie eingreifen musste, entschied sich jedoch für Passivität. Statt dessen schaute sie mit wissend-stolzem Mutterlächeln auf ihre Leibesfrucht hinunter und drückte sie unauffällig noch ein wenig mehr an sich.

„Und so goooß bisstu schon, sooo gooß! Ja, soooo eine Goooße bist du - man hört sie ja gar nicht, wenn sie schreit, sie ist ja eine ganz Liebe”, wandte sie sich unvermittelt an Andrea und unterbrach ihre Babygymnastik für einen Moment.

„Sie schreit ja auch nicht oft”, antwortete Andrea automatisch und wusste im nächsten Augenblick, dass sie ebenso gut hätte sagen können: „Die drosophila melanogaster ist nicht verwandt mit dem Kolibri, bevorzugt aber die gleichen Blütennektare.”

„Ja, eine Liebe bisstu, eine ganz Liebe,” wandte die Nachbarin sich wieder an Lea. Leas Synapsen weigerten sich strikt, ein Lächeln anzustoßen. Also starrte Lea weiter. Michael schob sich vorsichtig von hinten an den Tisch heran.

Am liebsten hätte er den Eindringling am Arm gepackt, am besten mit einem Polizeigriff, hätte ihr den Arm auf den Rücken gedreht und sie unsanft hinaus geschubst, mit den Worten: „Ich will deine Visage nicht mehr vor meiner Tür sehen, du hässliche alte Hexe!” vor die Tür gesetzt. Das Poltern, während sie die Treppe hinunter stürzte, zauberte ihm ein entspanntes Lächeln auf die Lippen, und er kehrte beschwingt zu seinem Espresso zurück. Nichts konnte ihn aus der Ruhe bringen, weder das Geheul der Sirenen des Notarztes, noch die Befragung durch die Polizei...

Statt dessen hielt er die glänzende Thermoskanne in der Hand, für die sich momentan auch keine Abstellmöglichkeit auf dem Tisch fand. Der Frühstückstisch sah aus wie ein Schlachtfeld mit den abgegessenen Tellern und den Krümeln, über das ganze Tischtuch verteilt.

„Als ich noch beim Seifert gearbeitet habe, haben wir die Kannen ganz billig bekommen, für nur fünfzehn Mark das Stück”, erzählte die Nachbarin gerade.

Was ist ein Dèja-vu? fragte Lea sich.

„Die lassen sich auch leicht reinigen, müssen Sie nur mit Wasser ausspülen, und die sehen ja auch sehr gut aus auf dem Tisch.”

„Stimmt”, sagte Andrea leidenschaftslos, den starren Blick auf die Nachbarin gerichtet.

„Und wenn was kaputt geht, können Sie das beim Horndel abgeben, die schicken das ein und Sie kriegen es in ein paar Tagen repariert zurück, und das kostet auch nichts. Aber ich wäre ja blöd gewesen, wenn ich die Kannen nicht für fünfzehn Mark das Stück genommen hätte, ich hab noch drei Stück oben stehen, wenn Sie eine brauchen”.

„Brauchen Sie die denn nicht mehr?” fragte Andrea zaghaft.

Sie hat nicht zugehört, stellte Lea fest.

„Nein, ich hab ja noch drei Stück oben”, antwortete die Nachbarin prompt.

Was ist Rekursivität? überlegte Lea und tauchte nachdenklich ihren Holzring in die weich gewordene Margarine. Klebt, stellte sie befriedigt fest.

„Das ist aber nett, danke”, sagte Andrea schwach. „Die können wir gut brauchen. Wir trinken zwar keinen Kaffee, aber -” Warum werfe ich ihr das Ding nicht an den Kopf? fragte sie sich. Nachdem ich sie mit ihrer alten Jeans erwürgt habe? Ach, die habe ich ja Schwiegermutter gegeben, fiel ihr ein.

„Ich muss am Mittwoch wieder in die Klinik”, fuhr die Nachbarin unvermittelt fort. Es bestand nicht einmal der Hauch der Gefahr, dass das Gespräch ins Stocken geraten könnte.

„Ach”, entkam es Andrea. Michael stand auf der anderen Seite des Tisches. Wäre es damals nicht sinnvoller gewesen, statt des Zivildienstes doch lieber die Kampfausbildung bei der Bundeswehr zu machen? Oder das Studium zu beenden, einen Teleporter zu bauen und -

„Meine Gelenke sehen aus wie auf einem Schuttplatz, hat der Herr Professor Eisert gesagt”. Eine knochige Hand legte sich auf das erkrankte Gelenk. „Beim Röntgen haben die festgestellt, dass alles voller Kalk ist, und das muss operiert werden. Da muss ich am Mittwoch wieder in die Klinik, und der Professor Eisert wird höchstpersönlich die Operation übernehmen!” Ein gewisser Stolz schwang in diesem mit Nachdruck gesprochenen Satz. „Dann wird das alles ausgeputzt, bis nix mehr da ist. Aber die haben mich ja schon damals verpfuscht, in der Uniklinik, das wäre beim Professor Hambacher nicht passiert!”

Andrea schaute unauffällig zu Michael hinüber. Vierzigmal? fragte sie sich. Oder schon fünfzig?

Konzentriert führte Lea den margarineummantelten Holzring zum Mund, hielt in an die Lippen, legte den Ring in die andere Hand, leckte kurz darüber. Schmeckt, freute sie sich.

„Da haben die mir alle Nerven aus der Hand rausgezogen -”

Lea registrierte den abwesenden Blick ihrer Eltern. Später will ich auch mal Automatik lernen.

Im blank polierten Mantel der Thermoskanne sah Michael sein verzerrtes Gesicht. Gut siehst du aus, sagte er sich. Nur der Kopf ist ein wenig zu rund. Und der Rumpf ist zu lang. Lea und Andrea hingen kopfüber. Sie kamen auch nicht besser weg als er, stellte er fest.

Passt das Frühstücksbrettchen quer in ihren Mund? fragte Andrea sich und lächelte die Nachbarin mit dem Mund an. Lea rutschte ein Stück von ihrem Schoß.

„Na ja”, schloss die Nachbarin ihren Monolog und wandte sich zum Gehen. „Da muss ich wieder unters Messer”.

„Da wünsche ich Ihnen alles Gute”, sagte Andrea. „Ich drücke Ihnen die Daumen”. Hach, sie ist ab Mittwoch nicht da! Keine Gefahr mehr beim Kinderwagenholen! Jawoll!

„Als dann, alles Gute”, fiel auch Michael ein. Mit angehaltenem Atem beobachteten sie den Weg der Frau zur Haustür. Rasch setzte er hinterher, um die Tür hinter ihr zu schließen.

„Sie ist einfach reingekommen”, stellte er fest, als er wieder auf seinem Platz saß.

„Das macht doch nichts. Das nächste Mal lassen wir sie aber wirklich nicht rein”, brummte Andrea. Kopfschüttelnd wischte sie Leas verklebte Händchen ab.

„Man weiß aber auch nie, was los ist”, fuhr Michael fort. „Manchmal will sie ja wirklich nur eine Dose aufgemacht haben, aber manchmal wird man sie einfach nicht los”.

„Hm”. Nachdenklich betrachtete Andrea die Kanne. „Allmählich bekomme ich wirklich ein schlechtes Gewissen.”

„Warum?”

„Wegen der ganzen Sachen. Und dann die teure Kanne! Sollen wir uns bei ihr revanchieren?”

„Vorhin wolltest du sie noch nicht mal reinlassen”, gab Michael zu bedenken.

„Stimmt. - Eigentlich will ich das ganze Zeug auch gar nicht”.

Schweigen.

„Meinst du, deine Eltern können so eine Kanne gebrauchen?” sagte sie nach einer Weile.

„Willst du sie ihnen geben?”

„Sie hat doch gesagt, sie hat noch drei Kannen oben stehen. Dann kaufe ich ihr einfach eine ab. Und meine Eltern haben doch auch nur so eine schäbige Thermoskanne, wo man jeden Fleck drauf sieht”.

In die folgende Stille hinein fiel Leas beherzter Versuch, sich auf die Marmelade zu stürzen. Doch das Glas teleportierte mit Michaels Hilfe auf die andere Seite des Tisches.

„War nur so eine Idee, vergiss es am besten wieder”, murmelte Andrea. „Krieg ich noch ein Brot?”

„Klar.”

Eine Brotscheibe wechselte von einer Seite des Tisches auf die andere. Zu schnell für mich, stellte Lea fest. Ich muss besser werden.

„Welches Bild willst du Siggi eigentlich schicken?” fragte Andrea mit vollem Mund.

„Das, wo ihr die Speisekarte lest.”

„Das ist doch total verwackelt und unscharf.”

Ich wusste, dass du das sagst, signalisierte sein Blick. Rasch schluckte sie die nächste Bemerkung hinunter. „Soll ich ihm noch ein anderes dazu packen?”

„Ach - wenn ich's mir recht überlege - sehen wir ihn sowieso nicht mehr bis zur nächsten Familienfeier in zwanzig Jahren,” brummelte sie hinter ihrem Schokobrot. Für den Bruchteil einer Sekunde tauchte Lea ihren Zeigefinger in die Creme. Routinemäßig wischte Andrea ihr die Hand ab.

„Was heißt das?” Stirnrunzelnd betrachtete Michael das Arrangement aus Zwiebeln, Roggenbrot, Butter und Camembert auf seinem Frühstücksteller.

„Dass er sich das Bild wahrscheinlich ein einziges Mal anschaut und dann nie wieder,” erklärte Andrea. „Dafür lohnt sich die Übertragungszeit nicht.”

„Gut.” Knirschend biss Michael in sein herzhaftes Frühstückstilleben. „Die Kanne können wir doch benutzen, wenn deine Eltern am Wochenende kommen”, kaute er.

„Ja, die sind klasse, die hatten wir beim Seifert auch immer in der Küche stehen. Da tust du morgens Kaffee rein, und Abends ist er immer noch heiß. Nur schmecken tut er nicht mehr. Die Männer haben die Kanne immer für Besprechungen geklaut, wenn man nicht aufgepasst hat”.

Frustriert schenkte Lea der Welt einen Knatscher, um die Aufmerksamkeit endlich wieder auf sich zu ziehen. Ob sie die Tür das nächste Mal wirklich nicht aufmachen? fragte sie den Vogel auf der anderen Seite des Fensters, der es sich in einem Baum gemütlich gemacht hatte. Was wettest du?

Einen Meisenknödel, antwortete der Vogel. Und einen Schluck Kaffee aus der Kanne.

Lea grinste geheimnisvoll.


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