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Der SinnEin Sci-Fi-Roman von Thinker Einleitung Die Erde ist ein alter Planet. Wenn man sie das erste mal erblickt aus dem Weltall, ist das pure Faszination. Man sagt, dass wenn man sie einmal aus dem Weltall erblickt hat und wieder Fuß auf sie setzen kann, sei man ein anderer Mensch. Auch im Jahre 3712 hat sich nichts an einer einfachen Sache geändert, dass die Erde der einzige Ort ist, den die Menschheit Zuhause nennen kann. Er ist die Wiege jeden einzelnen Menschenlebens. Der Mars stellte sich als ein wüster, unbelebter Planet heraus. Auch all die anderen Planeten in der Galaxis waren öde und wüst. Im Jahre 2500 kam die Menschheit zur Erkenntnis, dass sie alleine in diesem Universum ist. Die nächsten 100 Jahre gingen als die Depressionsjahre in die Geschichte ein. Nach diesen 100 Jahren begann sich die Menschheit zu fragen, wo der Sinn hierbei sein soll. Also entschloss sich die Menschheit ein ehrgeiziges Projekt zu starten. Es wurde von allen Ländern gefördert und wurde schlicht „Der Sinn“ genannt. Es wurden aus allen ethnischen Gruppierung ein genetischer Fingerabdruck entnommen. Die Personen, von denen dieser Abdruck genommen wurde, waren keine besonders Intelligente oder besonders athletische Menschen. Sie waren der Durchschnitt der jeweiligen Gruppierung. In dem bis zu dem damaligen größten Weltraum Projekt, dass sogar die NASA und das SETI Programm in den Schatten stellte, wurde ein Weltraumtrockendock errichtet um ein Schiff zu bauen. Dieses Schiff wurde „The Arch“ genannt. Es wurde Raubbau an den verbliebenen Ressourcen betrieben, um dieses Projekt fertig zu stellen. Nach 50 Jahren Bau und Planung lief die „Arch“ aus dem Trockendock aus. Die Arch war mit den fortschrittlichsten Technologien ausgestattet. Ein Terraformer, Hydrokulturen, Trägheitsdämpfer, Kryogenische Schlafzellen, selbstwiederaufladende Antriebszellen und ein Hyperdrive. Im Kern der „Arch“ war ein Speicher mit codierten Daten über die Geschichte der Menschheit auf der Erde. Diese Daten werden sich nur decodieren lassen, wenn ein Mensch von jeder ethnischer Gruppierung eine Blutprobe abgibt, und das erst 1000 Jahre nach der Landung der Arch. Die Mission der Arch war, Leben auf einem anderen Planeten anzusiedeln. Jedoch ohne direkte Einwirkung von den Menschen auf der Erde. Das Universum sollte besiedelt werden, um somit der Menschheit einen Sinn geben. Nun sind schon über 1100 Jahre vergangen seit der Landung der „Arch“ Wir haben uns sehr gut entwickelt und die „Arch“ war ein guter Fürsorger. Die Zivilisation hat sich ebenfalls prächtig entwickelt, Wir haben bereits wieder Interplanetarische Reisen erforscht. Die Daten in dem Computer Kern waren leider korrumpiert, und wir wissen nicht wo wir die Erde finden sollen! Aber wir werden sie finden und wir werden mit unseren Gründern Kontakt aufnehmen und uns wieder vereinen. Und das ist die Geschichte der tapferen Menschen die sich auf die Suche machen nach dem Ursprung der Arch und ihres Geschenkes. Zum Seitenanfang Ungewissheit Ein Raumkreuzer schwebt langsam durch das Universum. Die Größe dieses Schiffes ist beträchtlich. Das Schiff hat keine erkennbare Markierungen auf der Oberfläche. Ein Mond zieht langsam an dem Kreuzer vorbei und wirft einen Schatten auf das Schiff. In diesem Sonnensystem ist eine junge Sonne im Zentrum. Sie hat noch kaum ihren Vorrat an Helium verbrannt, darum scheint sie besonders hell. Als der Mond für das Schiff eine Sonnenfinsternis entstehen lässt bildet sich ein greller Schein um den Mond. Der Kreuzer zieht weiterhin geräuschlos durch das Universum. Im inneren des Schiffes sind alle Lichter gedämpft. Klassische Musik hallt laut durch die großen, verlassenen Schiffshallen. In dem Esssaal stehen diverse Teller noch auf dem Tisch und die Stühle stehen verrückt da, als ob jemand in Hast aufgestanden ist. Die Brücke ist ebenso verlassen wie der Rest des Schiffes. Jedoch sind hier noch diverse Schalttafeln aktiv. Die Stühle sind nach vorne gerichtet. In der Mitte der Stuhl des Kapitäns, links der Stuhl des Navigators und rechts der Stuhl des ersten Offiziers. Es ist eine vergleichsweise kleine Brücke für ein so großes Schiff. Plötzlich blinkt ein rotes Licht an einer Konsole auf und die klassische Musik wird gedämpft. „Annäherungsalarm, Annäherungsalarm“, berichtet eine weibliche Computerstimme teilnahmslos. Der Kapitänsstuhl bewegt sich ruckartig. Eine Hand erscheint hinter dem Stuhl und schlägt auf eine Konsole ein. „Annäherungs....“, der Alarm wird sofort unterbrochen. „E.V.A........“, eine raue Stimme, eines ältern Mannes übertönt die Musik in der Brücke. „Ja Sir?“, erwidert der Bordcomputer. Ein leises Stöhnen geht dieser Frage voran: „Was ist der Grund für den Alarm?“ Unvermittelt wird das HUD der Brücke aktiv und diverse rote Punkte leuchten auf. „Wie Sie sehen ist ein Signal eingegangen.“, berichtet der Computer. „Bitte sag mir das es kein kosmisches Rauschen ist!“, der Kapitän klingt genervt. „Bitte spezifizieren Sie ihren Wunsch!“, erwidert die Stimme. „Die hat wohl ihre Tage!“ murmelt der Kapitän vor sich hin. Er holt tief Luft um seiner Genervtheit noch etwas mehr Ausdruck zu verleihen und spricht weiter: „ Bitte spezifiziere DU mir woher dieses Signal kommt!“ „Das Signal hat seinen Ursprung von dem vierten Planeten in diesem System. Die Quelle ist 10 Meter unter dem Erdboden“, antwortet er. Der Kapitän sitzt aufrecht auf in seinem Stuhl und hebt eine Augenbraue. Er stützt sich mit seinem rechtem Arm auf der Stuhllehne ab und drückt einen Knopf. „Logbuch des Kapitäns der Hope....“, er unterbricht seinen Eintrag und überlegt einen Moment. Er drückt noch mal den selben Knopf. „Logbuch des letzten Offiziers der Hope. Wir schreiben Jahr 3750. Wir... Ich habe ein Signal von dem vierten Planeten des siebten Sonnensystems empfangen. Ich werde das Schiff in eine Umlaufbahn bringen und nähere Untersuchungen starten“ , er drückt nochmals auf einen anderen Knopf und steht anschließend mit einen tiefen Seufzer auf. Er geht zu dem Stuhl des Navigators und aktiviert dessen Konsole. Das HUD wird nun um einzelne Anzeigen erweitert. „EVA berechne optimalen Kurs zu den vierten Planeten“, weist er den Computer an. Auf den HUD wird langsam eine rote Linie aufgebaut, die den Kurs darstellt. Als die Linie fertig ist, gibt der Kapitän nochmals etwas auf der Konsole ein und deaktiviert sie wieder. Wenige Sekunden nach dem er dies getan hat zünden die Manövrierdüsen und bringen das Schiff auf Kurs. Er geht langsam zu der Tür der Brücke und stützt sich ab als die Manövrierdüsen zünden. „Notiz an dich selbst Frank! Die Trägheitsdämpfer reparieren!“, sagt er laut vor sich hin. Er läuft an diversen Türen vorbei mit verschiedenen Beschriftungen. Dies geht so mehre lange Gänge und Abzweigungen. Schließlich bleibt er vor einer Türe stehen mit der Beschriftung „Scanner Array“. Er drückt einen Knopf und die Türe öffnet sich. Im Raum ist es dunkel und er muss sich zuerst orientieren. „Licht“, brüllt er. Die Beleuchtung des Raum geht sofort an. Der einzige Stuhl, der in diesem Raum steht ist, bedeckt von einer dicken Staubschicht. Er zieht den Ärmel seiner Uniform nach vorne und wischt schnell über die Sitzfläche. Nachdem er sich hingesetzt hat aktiviert er die Konsole vor ihm und drückt ein paar Knöpfe. Eine große Anzeige schaltet sich ein und der vierte Planet ist zu sehen. Er wird durch einen grünen Rand hervorgehoben. Durch das Drücken von weiteren Knöpfen beginnt ein Balken sich zu füllen. „Das Signal wurde bestätigt“, meldet der Bordcomputer. Der Kapitän steht auf und schaltet die Konsole wieder ab und verlässt den Raum. Er geht wieder in Richtung Brücke. In der Brücke angekommen setzt er sich wieder auf den Kapitänsstuhl und drückt den wieder den Knopf. „Das Signal wurde bestätig und lokalisiert. Ich werde persönlich auf den Planeten gehen und es untersuchen“, dieses mal ist ein wenig Aufregung in der Stimme des Kapitäns zu hören. Er steht auf, um die Brücke zu verlassen. Wieder geht er durch verschiedene lange Gänge und endet schließlich vor einen großen automatischen Tor, das ein Schild als „Dropship“ kennzeichnet. „EVA öffne das Tor zur Dropshiphalle“, befiehlt er. Das Tor geht langsam auf und lässt die alte abgestandene Luft mit der frischen zirkulieren. Ein kleiner Wind entsteht so. Der Kapitän genießt ihn. In dem Hangar steht ein kleines Schiff, das atmosphärenflugfähig ist. Er besteigt es und setzt sich auf den Stuhl des Navigators. „Wie schade, dass dieses Schiff automatisiert ist! Atmosphärenflüge sind ein Heidenspaß!“, denkt er sich. Durch das Scannen des Planeten weiß er bereits, wo der beste Landeplatz ist. Also muss er nur noch das Flugzeug starten. Fast schon zeremoniell drückt er einen Knopf auf der Konsole vor ihm. Der Flieger startet seine Maschinen und hebt sich wenige Zentimeter von dem Boden ab. Das Tor zum Weltraum öffnet sich und macht den Weg frei. Der Heckantrieb startet und schießt den Flieger in das Weltall. Nach wenigen Minuten Flug landet der Flieger auf der Oberfläche des Planeten. Der Kapitän tritt an die Ausstiegsluke und sieht aus dem Schiff raus. Es ist das erste mal seit Jahren, dass Frank auf einem Planeten ist. Er hat sich schon lange nicht mehr in die „normale“ Gravitation eines Planeten gewagt. Auf dem Schiff herrscht eine angenehme Anziehung von 4.90 G. Nach ein paar Sekunden hat er sich daran gewöhnt und tritt aus dem Flieger. Momentan ist er in einem Tal. Also muss er über einen kleinen Hügel steigen. Er macht sich auf den Weg und läuft in die Richtung, aus der das Signal kommt. Also er auf dem Hügel ankommt, sieht er eine Stadt! „Ist das die Erde???!“, fragt sich Frank voller Staunen. (Wird fortgesetzt) Zum Seitenanfang |