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Süchte

Von Anja 
Gedanken, so kalt wie Eis und kälter noch
durchstreifen mein Gemüt.
Der Tod, Gedanken stets durchschoss,
ist wieder neu erblüht.

Will töten Sie und lieben Dich,
Du wirst dann ewig mein,
kannst Dich nicht wehren gegen mich
noch gegen Schmerz und Pein.

Wirst missen Sie, doch lieben mich,
denn ich bin Wahrheit pur,
in meinen Augen siehst Du Dich,
erschreckst Dich darin nur.

Hab Jahre lang mich leiden sehn
ging daran fast zugrund
werd nun im Leben weiter gehn
und töten diesen Bund.

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Erinnerung


Schreie, Stille, Blicke voller Verzagen
lassen nur nach Antwort fragen.
Täuschend echte Erinnerungen,
lassen die Wahrheit verblassen.
Gefühle, vollkommen exekutiert
und somit das Herz ersterben lässt.
Liegt auch alles Jahre zurück,
kaum zu erinnern wahr.
Weiß die Seele noch jedes Stück,
der drohenden Wärme, die Kälte war.
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Lieblich


Seelen, aneinander geschmiegt,
sehen den Morgen erwachen,
Trauer scheint sie zu umfassen,
denn sie können nicht von einander lassen.
Könnten sie sehn wie der andre sie liebt,
müssten sie so gleich sterben,
aus Angst das ihnen das Glück,
einst würde verboten werden.
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Lieblich II


Könnt sagen das kein Stern so rein
egal wie er funkelt und strahlt,
je reiner, perfekter könnt sein
als dein Wesen, es scheint wie gemalt.

Doch auch der beste Maler nicht
könnt zeichnen Dich auf Papier,
die Farben packt die Eifersucht
aus purem Neid zu Dir.

So können nie alle Worte und Sprachen
dieser Welt, nur ein Stückchen
davon erahnen oder sogar sagen,
wie sehr meine Seele Dich liebt.

 

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